Berichte

Viele helfende Hände – schnelles Ende

 

Unter dem Motto "Viele Hände - schnelles Ende" trafen sich mehr als ein Dutzend Lichtenberger Frauen und Männer des Bürgervereins Lichtenberg e. V., um ihr Dorf noch schöner zu machen. An einem wunderbaren Samstagvormittag nahmen sich die Helferinnen und Helfer, um die erste Vorsitzende Annette Lipinski, die Zeit, um Spielplatz, Dorfplatz und Dorfeingangsbereich wieder auf Hochglanz zu polieren.
 

Rasen mähen, Hecken schneiden, Sand austauschen, Unkraut jäten und vieles mehr standen auf dem Programm. Das Ergebnis konnte sich nach mehrstündiger Arbeit mehr als sehen lassen. Im Anschluss wurden bei Grillwürsten und gekühlten Getränken weitere Pläne für die nächsten Monate überlegt. Thomas Wallau schaute vorbei und dankte allen fleißigen Helferinnen und Helfern für diese wichtige Arbeit. "Das ist es, was eine lebendige Dorfgemeinschah ausmacht: Man ist letztlich füreinander da und packt gemeinsam an." Zu den Bildern»

Spendenaktion "HelferHerzen"

 

Liebe Kundinnen und Kunden des dm-drogerie Marktes in Hennef-Uckerath, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion HelferHerzen, hier erfahren Sie mehr über den diesjährigen Spendenempfänger, den Bürgerverein Lichtenberg e.V. aus dem Nachbarort Hennef-Lichtenberg.

5% des Tagesumsatzes des Spendentags werden an uns gespendet. Bitte unterstützen sie die Aktion HelferHerzen durch ihren Einkauf.

Gegründet am 05. Oktober 1975 unter dem Motto „Gemeinsam für unser Dorf“, strebt der Verein seit 45 Jahren nach einer steten Erhöhung der Lebensqualität und Attraktivität in Lichtenberg. Es gilt, alle Einwohner zu motivieren, aktivieren und zusammenzubringen und gemeinsam das Dorf für die Zukunft zu gestallten.

Nicht zuletzt das Engagement des Bürgervereins trug dazu bei, dass dieses Dorf sowohl lebenswert für die Einwohner als auch einladend für die Besucher ist. Abwanderung in die Großstädte und Überalterung der ländlichen Regionen – das klingt vor allem in Hennef-Lichtenberg wie Meldungen aus fernen Welten.

Die alten Strukturen des Weilers Lichtenberg sind noch zu erkennen, aber es ist keine Konservierung des Alten, sondern eine Verknüpfung von alten und neuen Gebäuden und den Menschen, die diese Häuser bewohnen.

Das hat auch zur dreimaligen Erlangung der Silbermedaille im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beigetragen. Das eingerichtete Geocaching-Angebot hat in diesem Zusammenhang nicht nur viele Besucher in unser Dorf gelockt, sondern zudem zu einem Sonderpreis geführt. Neben der Pflege des Dorfeingangs und Dorfplatzes gehört auch die Instandhaltung der Wegekreuze, des Denkmals und diverser Ruhebänke zu den Aktivitäten des Bürgervereins Lichtenberg.

Die Attraktivität des Dorfes hat vor allem junge Paare und Familien angezogen. Damit die im Dorf Geborenen gleich fest verwurzelt werden, pflanzen wir für alle Kinder eines Jahrgangs einen Baum. So werden bei der Aktion nicht nur die Kinder in unserer Mitte begrüßt. Die jungen Eltern haben die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben beim Ausheben des Pflanzloches und Einpflanzen des Baums. Dazu gibt es Tipps von örtlichen Baumschulgärtner.

Die Familien treffen sich gerne auf unserem sehr beliebten Kinderspielplatz, auf dem für kleine Kinder vom Kindergartenalter bis zum Grundschüler einiges geboten wird. Die Spende von HelferHerzen soll in die Neuanschaffung von Spielgeräten im Frühjahr für die Kleinsten investiert werden! Die Pflege- und Instandhaltungsarbeiten der Spielgeräte und Bepflanzung und der regelmäßige Austausch des kompletten Spielsandes obliegt dem Verein. Zur letzten Aktion konnte der Vorstand viele helfende Hände mobilisieren.

Die Kinder der Kita Waldwichtel erleben jedes Jahr mit dem Verein das Schmücken des Dorf-Weihnachtsbaums, der stets von einem Lichtenberger Waldbesitzer gespendet wird. Selbstgebastelter Weihnachtsschmuck, gestiftetes Gebäck, Kakao und Glühwein und das gemeinsame das Singen vom Weihnachtsliedern stimmen alle auf die Adventszeit ein.

Aber nicht nur die Jüngsten des Dorfes stehen im Fokus. Im Frühjahr unterstützt der Bürgervereinsvorstand die Fenten (Junggesellen) beim traditionellen Pfingstfest. Dafür revanchieren sich die Fenten und gehen dem Bürgerverein im Zuge des jährlichen Dorffestes zur Hand. Am Pfingstsonntag geht es auf Schusters Rappen mit Kind, Kegel und Hund zur traditionellen Pfingstwanderung. Die schöne heimische Landschaft genießen und auf dem Weg ein Pläuschchen halten hat schon zur Lösung verschiedenster Herausforderungen beigetragen. Die Förderung der Gemeinschaft sowie die Integration von Jung und Alt wie auch von Neu- und Altbürgern stehen im Mittelpunkt der beiden Feste. Hier lernt man neue Nachbarn kennen und trifft alte Bekannte.

Zu Beginn der dunkleren Jahreszeit Anfang November wird es ganz hell in Lichtenberg. Dann schmücken die Anwohner Ihre Häuser und Vorgärten mit Laternen und Kerzen. Der Sankt Martinszug geht durchs Dorf. Angeführt von einem reitenden Sankt Martin auf einem stresserprobten Pferd, einer gestandenen Blaskapelle mit Bläsern aus Lichtenberg und Uckerath, vielen Kindern mit selbstgebastelten Laternen, ihren Eltern und begeisterten Dorfbewohnern. Der einstündige Marsch durchs Dorf endet auf einer Abbrennstelle auf einem offenen Feld. Hier gibt es neben der Martinsgeschichte am lodernden Feuer frische Weckmänner zur Stärkung. Unterstützt wird der Bürgerverein durch die Freiwillige Feuerwehr Uckerath, die die Straßen absperrt und mit dem Vorstand die Brandwache hält.

Den Jahresabschluss des Vereinslebens bildet im Advent das Seniorenfest. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen genießen die älteren Bewohner den Nachmittag mit musikalischen Aufführungen, Mundart-Vorträgen, Weihnachtsliedern und dem Kinderprinzenpaar und Prinzenpaar des Karnevalsvereins Alte Große Uckerather KG „Remm-Flemm“.

Es wird aber nicht nur an die Menschen im Dorf gedacht. Überall wurden in den letzten Jahren Vogelnistkästen für verschiedenste Vogelarten ausgebracht. Ob Meisen, Wanderfalken, Eulen und Schwalben: Für alle gibt es einen Platz in unserem Dorf, um eine Familie zu gründen.

Die Akteure des Bürgervereins suchen stets nach tatkräftigen Helfern, frischen Ideen und nach Verbesserungen altbewährter Konzepte.

 

Ehrenamt - in Hennef unschlagbar!

 

(ul) Ehrenamtliches Engagement wird in Hennef seit Generationen nicht nur groß geschrieben, sondern in der Stadt mit ihren 100 Dörfern auch vorbildlich gelebt. Dabei gibt es nicht nur allerorts engagierte Heimat-, Bürger- Sport-, Musikvereine und viele Institutionen mehr, die Bürgergemeinschaften und Heimatvereine sind zudem in einem Dachverband zusammengefasst. 1985 als Stadtverband gegründet ist diese Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine der Zusammenschluss von rund 30 Hennefer Heimat- und Bürgervereinen und mittlerweile beispielhaft in der gesamten Region. So gibt es seitens des Rhein-Sieg-Kreises Überlegungen eine solche Arbeitsgemeinschaft auch auf Kreisebene einzurichten - als Vorbild sollen dabei die angelegten Strukturen in Hennef dienen.


Exemplarisch für die zahlreichen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger, die seit vielen Jahren das gesellschaftliche Leben in der Stadt und vor allem auf den Dörfern mitgestalten und prägen, war das Stadtecho Hennef zu Gast beim Bürgerverein (BV) Lichtenberg, der in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen feiert. Ein Rundgang durch Lichtenberg, mit rund 1.200 Einwohnern eines der größeren Hennefer Dörfer und gleich neben Uckerath gelegen, zeigt, wie unerlässlich die ehrenamtlichen Tätigkeiten in vielen Bereichen hier und andernorts sind und dass das gesellschaftliche Miteinander ohne dieses Engagement nicht das wäre, was es hier in Hennef ist. Mit der Vorsitzenden des BV Lichtenberg Annette Lipinski und Ellen Kreuer, Beisitzerin im Vorstand, sowie Thomas Wallau ging es bei strahlendem Sonnenschein durch das gepflegte Dorf - Startpunkt war der Dorfplatz, der in früheren Zeiten einmal ein Löschteich war, gegenüber eine der wenigen noch verbliebenen Dorfgaststätten, das Hotel Restaurant Reuter. Und schon hier zeigt sich, dass so eine „Dorfkneipe“ unerlässlich ist, stellt sie doch oftmals den Ortsmittelpunkt sowie Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Veranstaltungen dar. „Ohne die Räumlichkeiten hier könnten wir unsere Seniorenfeste und Weihnachtsfeiern gar nicht mehr machen“, erzählt Annette Lipinski. Und so half man sich hier auch in der Corona-Krise. „Die Unterstützung für uns war wirklich toll“, richtet Jürgen Reuter seinen Dank an all die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, die seinen Lieferdienst während des Lockdowns viel frequentierten. Der Weg vom Hotel Restaurant Reuter geht hinunter zur „Birnenallee“, die zwar bis jetzt nur einseitig mit zahlreichen Birnenbäumen und einem herrliche Ausblick bis nach Köln besticht, die aber eine lange Historie hat, wie Thomas Wallau erklärt: „Seit 44 Jahren werden hier im Dorf für Neugeborene Bäume gepflanzt“, so Wallau. Früher sei es ein Baum für jedes Neugeborene gewesen, später sei man aufgrund der wachsenden Anzahl des Nachwuchses dazu übergegangen, jedes Jahr einen Baum symbolisch für alle zu pflanzen und hätte angefangen, neben der Allee auch einen kleinen Wald anzulegen. Dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit hier vor Ort beginnt, belegen auch die vielen Nist- und Eulenkästen und Blühstreifen.


Aber auch die Pflege von Denkmälern, wie hier im Ort des Gefallenen-Denkmals, schreiben sich die Heimat- und Bürgervereine auf die Fahnen und so wird das alte Denkmal in Lichtenberg liebevoll von Johannes und Sebastian Schiefer gepflegt. Der Nachwuchs kann sich vor Ort unter anderem über einen abwechslungsreichen Spielplatz freuen, für dessen Sauberkeit und Pflege ebenfalls der Bürgerverein verantwortlich ist. Weit über die Hege und Pflege des eigenen Dorfes hinaus, leiste so ein Verein aber auch wertvolle Integrationsarbeit, wie die Vorsitzende aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. „Ich bin vor zehn Jahren hierher gezogen und kannte keinen Menschen“, erinnert sich Annette Lipinski. „Und heute kennst Du jeden“, lacht Ellen Kreuer und erzählt, dass hier jede Neubürgerin und jeder Neubürger gleich herzlich dazu eingeladen werden, sich im Bürgerverein zu engagieren.


Wie sehr sich Lichtenberg im Laufe der Jahrzehnte zu einem wirklich liebenswerten Fleckchen Erde gemausert hat, sei auch daran zu erkennen, dass es früher mit der Bezeichnung „Dunkeldorf“ behaftet war. „Damals zu Zeiten des Uckerather Prinz’ Clemens I. musste Emil Eyermann einen Paragrafen des Prinzenpaares erfüllen und Licht ins Dunkeldorf bringen“, erinnert sich Thomas Wallau; denn hier gab es zu dieser Zeit noch keine asphaltierten Straßen, geschweige denn Straßenlaternen. Und so erscheint Lichtenberg heute, gerade einmal 25 Jahre später, quasi in einem ganz neuen Licht…

 

Quelle: Ulli Grünewald, https://www.unserort.de/hennef_sieg/Ehrenamt_-_in_Hennef_unschlagbar/c91e3c00-1dd5-11b2-b63b-b5e2fe5d351d-item.phtml, 26.06.2020

 
 TERMINE

26.03.2022

Baumpflanzaktion
 
 AKTUELLES

Sankt Martin 2021

Bei bestem Wetter fand das Sankt Martins Feuer am Schächer mit zahlreichen Kindern, Eltern und Freunden statt. Zu den Bildern»

Spielplatz und Dorfplatz Aufräumarbeiten

Zusammen mit tatkräftigen Helfern wurden am Spielplatz Hecken ge-schnitten, der Sand gesäubert sowie der Dorfplatz gepflegt. Zu den Bildern»

 
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